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Finnische Bier-Bären treffen die Poo Fighters Team Check: Festival Soccer Cup auf dem Hurricane [17.06.08]
 In wenigen Tagen rollte endlich der erste Ball des Festival-Soccer-Cup 2008. Los geht es mit zwei Turnieren auf dem Hurricane- und dem Southside-Festival. Doch wer spielt eigentlich um den Festival-Soccer-Cup? Wir haben die Teilnehmer gebeten uns einen Einblick in das Seelenleben ihrer Bolzeinheit zu gewähren. Hier stellen sich nun die acht Mannschaften für das Turnier auf dem Hurricane vor. |  Die Bier-Bären (Helsinki/ Finnland):
Wir sind eine lustige und spannende Bären-Gruppe aus Finnland und fahren schon seit 2005 zum Hurricane-Festival. Also sind wir in diesem Jahr schon zum vierten Mal dabei. Unser Motto ist: „Egal wann, wo und wie, wichtig ist, dass man Spaß hat.“
Wir wollen aber auch, dass die anderen Leute sich über uns freuen und das haben wir bisher immer ganz gut hinbekommen. Jeder von uns hat in der Vergangenheit schon Fußball gespielt und manche spielen immer noch, deswegen versuchen wir natürlich so weit wie möglich zu kommen. Am Tag des Finalturniers haben wir auf jeden Fall Zeit.
|  Packeis Soccer Club (Münster):
Die Motivation, die uns zum Festival-Soccer-Cup drängt, wurzelt in unserer gemeinsamen erfolgreichen Karriere beim SV Rot-Weiß Vellern. Alle Teammitglieder wurden hier fußballerisch sozialisiert und auf ihren entsprechenden Positionen spezifisch geschult. Heraus kam eine Mannschaft cum laude: Unser Angriff entwickelte die Kraft zweier aufeinander zurasender Kontinentalplatten. Die Abwehr - ein eiserner Vorhang. Der Gegner konnte die Zeit zwischen seinen Angriffen mit der Eieruhr messen. Die ausgearbeiteten Taktiken war eine nahtlose Anknüpfung an Herbergers Ideale, weit entfernt von der heutigen geistigen Insolvenz diverser uefa-cup-orientierter Bundesligavereine. Auf destruktives Catenaccio folgte der plötzliche Flashmob im gegnerischem Strafraum. Blitzschnelles Umschalten von Florett auf Streitaxt war der prägende Stil jener Jahre. Der Pöbel auf den Rängen streute begeistert Rosen, wildfremde Menschen mit den unterschiedlichsten politischen Denkstrukturen lagen sich weinend in den Armen. Die Teamstruktur basierte auf einer flachen Hierachie und sorgte für eine hohe Verknüpfung aller Mannschaftsteile. Jeder Spieler war ein altruistischer Fels in der eigentlich egomanischen Brandung des heute leider emotional völlig überdüngten Fußballs. Der Trainer fungierte als psychologischer Pannendienst, welcher uns regelmäßig aus der postkoitalen Meistertristesse holte, um uns auf kommende Aufgaben vorzubereiten. Das war unser Team in seinen besten Jahren. Da es sich in Ende der Neunziger nicht schickte, als Liebhaber der alternativen Musikkultur Sport zu betreiben, haben wir als lupenreine Trendarschlöcher den Spielbetrieb vor ca. einer Dekade aufs Abstellgleis navigiert. Um dem Hurricane eine weitere preiswürdige Attraktion hinzuzufügen, würden wir uns diesbezüglich aber gerne zu einem Comeback überreden lassen. Deshalb: Manus Manum lavat!
|  Flunkyballtitanen (Dithmarschen):
Unser Mannschaftsname basiert auf unserem Gründungssport: Flunkyball. Wir sind ein Zusammenschluss, der wohl besten Flunkyballspieler weit und breit. Unser Team ist zusammengewürfelt aus sechs Freunden und wurde vor 2 Jahren gegründet. Seitdem treffen wir uns, wenn denn alle Zeit haben, ab und zu zum Kicken oder Flunkyball spielen. Allesamt sind wir passionierte Fußballspieler und seit gut einem Monat haben wir nun auch unsere eigenen Trikots. Hier in unserer Heimat haben wir schon an dem einen oder anderen Kleinfeldturnier teilgenommen. Die Flunkyballtitanen müssen teilnehmen, weil Fußball einfach eines unserer größten Leidenschaften ist. Außerdem fahren wir allesamt seit Jahren zum Hurricane-Festival, weil es in der Nähe unserer Heimatstädte stattfindet. Wir sind der festen Überzeugung, dass die Teilnahme am Soccer-Cup im EM-Jahr die Stimmung im gesamten Land positiv beeinflussen wird. Außerdem freuen wir uns darauf durch dieses Turnier andere fußballbegeisterte Teams kennen zu lernen.
|  Grabenkämpfer (Reinbek):
Reinbek - Wie heute durch verschiedene Quellen bestätigt wurde, fahren die Grabenkämpfer zum diesjährigen Festival-Soccer Cup auf das Hurricane-Festival. Das Team um Kapitän 'Verdaddler Joe' ist ein loser Zusammenschluss von Fußballbegeisterten zwischen 20 und 25 Jahren, die sich in der Regel jeden Sonntag zum gemeinsamen Kicken auf dem heimischen Bolzplatz in Reinbek treffen. Diese sonntägliche Gaudi wird nun seit geschätzten 12 Jahren zelebriert, wobei sich die Zusammensetzung immer wieder ändert. Dazu Stefan Hölzel: "Ja gut, der ein oder andere denkt sich natürlich, dass er noch irgendwas Vernünftiges studieren sollte und zieht einfach weg. Doch dank der regen Fruchtbarkeit im meerumschlungenen Schleswig-Holstein konnten wir diese Lücken stets problemlos schließen." Friederike Wiener, die junge Torhüterin des Teams, ist noch nicht ganz so lange dabei, „Ich mag es, wenn ich den Männern mal wieder zeigen kann, wer hier die Hosen an hat. Das geht dann so links, rechts und schon zappelt die Kugel im Netz - bei den anderen, versteht sich." sagt sie und kann sich ein spöttisches Lächeln nicht verkneifen. Einer der weggezogenen BWL-Studenten ist Bastian Raschke, der trotzdem versucht regelmäßig das Wochenende in Reinbek zu verbringen. „Mit den Kumpels zu kicken macht einfach Laune. Entspannte Atmosphäre und faire Spielweise sind einfach klare Argumente, dazu ist das Nachtleben in Elmshorn auch nicht so das Wahre“, verrät er schmunzelnd. Die lange Lebenszeit der 'Grabenkämpfer' trägt auch andere Früchte. Ein bis zweimal im Jahr findet das legendäre 'Grabenkämpfer Kickerturnier' statt, ein Tischfußballturnier, welches im Keller von Henning David durchgeführt wird. Zudem fährt ein Teil der Gruppe mit weiteren Reinbeker Jugendlichen zusammen seit 2004 jedes Jahr zum Hurricane Festival in Scheeßel. Die 20-30 jungen Leute erleben dort jedes Jahr wieder in wunderschönes Wochenende bei guter Musik, Grillfleisch und Bier. Den Namen hat die Gruppe einem gewissenBill Gates zu Verdanken. Warum erklärt Hauke David: "Bei der Erstellung der Urkunden für das Erste Kickerturnier korrigierteWord 'Krabbenkamper', das ist ein Stadtteil von Reinbek, mit 'Grabenkämpfer'. Seitdem tragen wir diesen Namen." |  Die Poo Fighters (Hamburg):
Nach Jahren der Ruhe um die Mondprinzessin Sailor Moon haben sich die Sailor-Krieger neu formiert und sind zurückgekehrt, um die Welt vor den bösesten Mächten zu schützen, die je nach diesem betulichen Planeten gegriffen haben. Das Böse hat bereits tiefe Wurzeln geschlagen. Besonders tief stecken sie dort, von wo aus sie die Oberfläche betreten - in Scheeßel. Als Dixieklo, bis an den Rand mit Kacke befüllt, als Gummistiefeltussi, die ihr Chaneltäschchen über den Acker trägt, oder als Wohnmobilcamper, als Gourmetgriller, als nüchterne Stagediving-Verhinderer - sie sind angetreten, um die Welt ins Unglück zu stürzen. Geeint werden die bösen Mächte durch jene Mission, die sie ihren Würgegriff auf die ganze Festivalwelt ausdehnen lässt: Das Böse will den Festival Soccer Cup 2008 erringen, um mit ihm ihren Einflussbereich bis ins Unermessliche zu potenzieren. Der Cup in den falschen Händen bedeutet den sicheren Untergang der Welt, wie wir sie kennen und lieben: mit ihren schlammgetränkten Chucks, ihren fettigen Haarsträhnen, die unter schäbigen Schirmmützen hervorquellen, ihren verkohlten Würstchen des Vorabends. Um diese Welt zu bewahren sind die Sailor-Krieger als Poo Fighters zurückgekehrt. Sie müssen den Festival Soccer Cup 2008 gewinnen, um mit seiner Hilfe das Böse endgültig besiegen zu können. Sie wissen, ihre Aufgabe wird kein leichtes. Aber sie haben keine Wahl!
| | Team Oettinger (Bremerhaven):
Das Team Oettinger bildete sich 2004 aus einer Gruppe fußballbegeisterter Biertrinker .Wir spielten anfangs jeden Freitag um 15.00 Uhr um eine Kiste Bier, die Verlierer mussten die Kiste bezahlen. Mit der Zeit stellten wir fest, dass es sich bei der Bierkiste verblüffend oft um eine bestimmte Sorte handelte. Da lag der Teamname recht nah. Mittlerweile haben wir unseren zweiten Trikotsatz und sind hier in der Umgebung eine „gefürchtete“ Kleinfeldmannschaft. Außerdem sind wir Rekordmeister des Turniers in unserem Heimatdorf Sellstedt.
|  S.W.A.T Binderup (Satrup bei Flensburg):
Wir kommen aus dem kleinen beschaulichen Dorf Satrup, wo es außer einer Schule und einem kleinen Fußballplatz wenig Attraktionen gibt. Und da wir in unserer Freizeit sicherlich nicht auch noch in der Schule sind, bleibt uns ja nur noch unser Bolzplatz. Auch wenn wir nach all der Zeit spielerisch noch kein Bundesliganiveau haben, so ist es doch vor allem unserem Spielertrainer Börnie zu verdanken, dass wir hoch motiviert sind und mit unserem Teamgeist Berge versetzen können. Außerdem steht bei uns Spaß im Vordergrund. Deshalb sind wir genau die richtigen für den Festival-Soccer-Cup und werden ihn gewinnen.
Die Goonies (Dortmund/Köln):
Die Goonies sind eine Gruppe von Kindern bzw. Jugendlichen, die sich auf die Suche nach einem sagenhaften Piratenschatz machen. Als erste Prüfung wurde ihnen auferlegt, den Festival-Soccer-Cup zu gewinnen |
Autor: BenjaminKuhlhoff
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